In letzter Zeit scheint es in der Musikerszene ein wenig ruhiger geworden zu sein, zumindest in den Blogs, die ich mitlese. Grund genug für mich, auch mal wieder etwas musikalisches in meinem Blog zu posten.
Das Thema lautet “Open Tunings” (deutsch: offene Stimmungen)
Was sind Open Tunings?
Unter offenen Stimmungen versteht man Stimmungen von (meistens) Saiteninstrumenten, die stark von der Norm abweichen. Nehmen wir uns einmal die Standardstimmung von E-Bässen vor, so stellen wir fest, dass sie in Quinten gestimmt sind (E A D G). Das hat natürlich den Vorteil, dass eine gewisse Einheitlichkeit besteht, worauf sich viele Bücher und Workshops beziehen können und somit als Standard und grundsätzlich vorhanden vorraussetzen. Außerdem gehen die meisten Skalen (Tonleitern) ziemlich einfach in den Kopf, da man sich ja nur das Grundmuster, d.h. die Fingerbewegung, merken muss.
Hier steckt aber auch gleichzeitig schon wieder der Teufel drin! Es hat nämlich den Nachteil, dass man sich sehr stark an diese Muster gewöhnt. Beim Umstellen auf Open Tunings sind anfangs also Verspieler und schiefe Töne vorprogrammiert.





