Archive for the ‘Musik’ Category

Zwischenbericht – elektronische Gehversuche


04 Sep

Ja, es ist musikalisch ein wenig ruhig um mich geworden, das gebe ich gerne zu. Ich bin jedoch nicht untätig! Momentan arbeite ich mich in die elektronische Musik ein, wie z.B. Minimal, Drum’n'Bass, House usw.. Ich arbeite außerdem an einem Album, welches den oben genannten Titel (oder so ähnlich) tragen wird.

Das wird dann der erste Schritt zu dem, was ich eigentlich vor habe. Ich hülle mich diesbezüglich gezielt in Schweigen. Soviel sei gesagt: Es wird unkonventionelle Musik, wie ich sie bisher noch nie gehört habe.

Außerdem habe ich ein paar wirkliche Fortschritte in Sachen Cubase gemacht, die ich euch nicht vorenthalten will. Es wird also auch das ein oder andere Tutorial in die Richtung zu erwarten sein. Auch einige Neuerungen in Sachen Homerecording habe ich anzubieten.

Aber: Gut Ding will Weile haben. Bis später

P.S.: Ich habe da ein ziemlich cooles Portal gefunden, wo Künstler/Interpreten kostenlos ihre Musik zum Download feilbieten können. www.jamendo.de (Wer mich als Freund adden möchte, möge nach “DreamingBlack” suchen [was auch sonst :P ])

… und nun unter die Drummer!


08 Mrz
(c) Thomann.de

(c) Thomann.de

Mensch, das war ja wieder Nerven aufreibend! Aber dennoch: Es hat sich gelohnt. Ich habe mir vor etwas eine Woche das links abgebildete E-Drumset bestellt. Damit hat das nervige Drumsprogrammieren endlich Ende! Ob das ganze meinen Projekten förderlich sein wird, muss sich jedoch erst noch zeigen, denn zunächst muss ich erstmal ordentlich spielen lernen und da hilft wie immer nur: Üben, üben und …. ähh… üben!

Die Vorgeschichte

Ich hatte das Instrument am Sonntag per Nachnahme bestellt. Die ganze Woche über (denn ich bin unter der Woche nicht zuhause) freute ich mich also auf den Freitag, um endlich ein neues Instrument in Empfang zu nehmen. Und was ist? Nix! Nada! Niente! Das Paket war nicht da!

Ich beruhigte mich selbst und sicherte mir selbst zu, das Paket (tatsächlich waren es zwei!) würde halt am Samstag kommen. Aber weit gefehlt! Ich musste meine Übungseinheiten also wohl oder übel erstmal auf Montag vertagen. Also stehe ich heute zeitig auf (hab extra Urlaub genommen) und warte… und warte… und warte. Als um die Mittagszeit immer noch kein Paket eintrudelte, rief ich bei DHL an, gab die Paketnummer durch und erfuhr schreckliches: Bei denen lag eine Benachrichtigungsmitteilung vom 4. März vor! Super, dass die eine Benachrichtigung bekommen haben! Hätte ich auch gerne!

Also schnurstraks (schreibt man das so?) zur Post, die sich ja glücklicherweise direkt gegenüber befindet, und mein Paket endlich abgeholt. Als kleiner Tip so weit: Wenn ihr etwas bestellt, worauf ihr sehnsüchtig wartet, dann lasst es euch per Hermes oder UPS schicken! Um eins klar zu stellen: Thomann hat das Paket bereits am Dienstag, 2.3.10, verschickt! Wieder einmal ein top Service!

Der Aufbau

Dieser gestaltete sich glücklicherweise extrem einfach! Auch ich, der nahezu keine Ahnung von Schlagzeugaufbauten hat, hatte das Ding nach gefühlten 10 Minuten (tatsächlich aber 1 Stunde) fertig aufgebaut. Die Verkabelung war denkbar einfach, da jeder Buchse und jedes Kabel vorbildlich beschriftet ist. Bevor es aber ans Spielen geht, erst noch die ersten Feinjustierungen machen. Die Snare weiter in die Mitte, das Ridebecken, nicht wie oben auf dem Bild wie ein Crash, sondern ordnungsgemäß über die “Standtom”, gehängt, die Toms etwas schräger, fertig!

Und spielen, spielen, spielen

Ich kann bei der Bewertung der Bespielbarkeit, Herstellung, Materialien etc. nur auf meine höchst subjektive Wahrnehmung setzen. Die mitglieferten Sounds sind definitiv alle brauchbar. Soviel kann man schon mal sagen. Mich stört vor allem der extrem starke Hall, den man leider auch nicht ausschalten kann. Somit hört es sich immer ein bißchen an, als würde man in einer Kirche oder eine großen Halle spielen. Die Sounds insgesamt sind nicht in so einer Fülle vorhanden, wie ich es gerne hätte. Viele der mitgelieferten Sounds hören sich für mich einfach identisch an, sodass man netto vielleicht 4 bis 6 Sounds pro Schlageinheit (oder Pad) hat. Was ich gut finde: Das Hi-Hat-Pedal kann man auch mit einen anderen Sound belegen (wie eigentlich jedes Pad), sodass man auch erste Doublebass-Übungen anfangen kann. Für das echte Spielgefühl ist aber ein richtige Doublepedal zu empfehlen. Das Bass-Pad ist dafür auf jeden Fall groß genug.
Ebenfalls blöd ist, dass man das Set nicht so ohne weiteres erweitern kann. Möchte man also noch ein paar Pads mehr dranhängen, muss ein neues Drummodul (der Computer) oder “Drumbrain” her. Wirklich schöne Ridebecken Sounds sind ebenfalls nicht enthalten. Klingen für mich alle sehr stark nach Crash-Rides, wo ich doch den sanften, hellen, unaufdringlichen Ton von Ridebecken so sehr mag :(
Außerdem handelt es sich bei all den mitgelieferten Pads um Mono-Pads, d.h. man kann sie nur mit einem Sound belegen. Also ein Ridebecken ohne Glocke, eine Snare oder Rimshots (das auf den Rand hauen) und keine Crashbecken, die man mit der Hand schön abstoppen kann.
Aber: Die Pads machen durchaus was her. In puncto Bespielbarkeit kommt man da mit ganz gut zu recht. Auch das Bass-Pad reagiert sehr gut, wie beinahe alle Pads, sodass eigentlich keine Schläge verschluckt werden. Nur beim Hihat-Becken ist mir aufgefallen, dass es einige Anschläge bei schnellem Spiel unschön schluckt.
Den mitgelieferten Kopfhörer sowie den Hocker, kann man übrigens in der Pfeife rauchen, aber da bietet Thomann ja schon ein entsprechendes Bundle an.

Fazit: Für jemanden wie mich, der das Schlagzeugspiel v.a. erlernen möchte ohne einen Nachbarschaftskrieg zu riskieren, ist das MPS-100 durchaus ein guter Fang. Man kann Basics wirklich gut üben und auch weiterführende Techniken, wie z.B. Doublebass, gut trainieren. Wie sich das Ding im Proberaum schlägt, kann ich freilich nicht sagen, da ich derzeit eine “Anstellung” als Gitarrist habe ;)
Preis und Leistung liegen jedenfalls in einem guten Verhältnis, sodass ich das Drumset durchaus Anfängern oder Amateure, die leise zuhause üben wollen, weiterempfehlen würde. Weitere technische Details erfahr ihr auf der Website des Verkäufers!

Ein kleines Soundbeispiel haben wir hier:

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Ein paar Worte zu Open Tunings


16 Mai

In letzter Zeit scheint es in der Musikerszene ein wenig ruhiger geworden zu sein, zumindest in den Blogs, die ich mitlese. Grund genug für mich, auch mal wieder etwas musikalisches in meinem Blog zu posten.

Das Thema lautet “Open Tunings” (deutsch: offene Stimmungen)

Was sind Open Tunings?

Unter offenen Stimmungen versteht man Stimmungen von (meistens) Saiteninstrumenten, die stark von der Norm abweichen. Nehmen wir uns einmal die Standardstimmung von E-Bässen vor, so stellen wir fest, dass sie in Quinten gestimmt sind (E A D G). Das hat natürlich den Vorteil, dass eine gewisse Einheitlichkeit besteht, worauf sich viele Bücher und Workshops beziehen können und somit als Standard und grundsätzlich vorhanden vorraussetzen. Außerdem gehen die meisten Skalen (Tonleitern) ziemlich einfach in den Kopf, da man sich ja nur das Grundmuster, d.h. die Fingerbewegung, merken muss.
Hier steckt aber auch gleichzeitig schon wieder der Teufel drin! Es hat nämlich den Nachteil, dass man sich sehr stark an diese Muster gewöhnt. Beim Umstellen auf Open Tunings sind anfangs also Verspieler und schiefe Töne vorprogrammiert.

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Dreaming Black – Dead man walking


06 Dez

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Jap, wieder ein neuer Song fertig. Die Lyrics dazu:

Waiting I remain in my cell,
listening to the music of the bell.
My door opens with a crack,
I’m sure my life ends upon this track.

I close my eyes, a smile in my face,
There’s no regret,  no trace.
The law of blade, announces my fate.
Those are the words, which raise my hate.

Refrain:
Was it all, will it end this day?
They break my neck, I’ll never obey!
The blade’s flashing in a shine of light.
Who atoned for such a crime ?
Who jumped between, the deadly line?
There’s nobody, I’ll go by,
I’ll return, rely !

I’m on my way to the scafold.
Next to me they’re begging for gold.
But for begging I am to proud.
Applause at my arrival, fuck!

(Refrain)

Jackson JS30RR Rhoads


02 Dez

Ich hatte mir vor einiger Zeit eine E-Gitarre der Marke Jackson bei Ebay ersteigert und sie heute auch wieder verkauft. Dennoch möchte ich ein kurzes Review liefern, sowie meine Beweggründe für den Verkauf schildern.

Die Farbe der Gitarre nennt sich “Dark Metallic Blue” und ist für meinen Geschmack in Ordnung. Die Verarbeitung insgesamt wirklich gut. Zwar hatte die Gitarre Macken vom vorigen Gebrauch, aber das war bekannt und ist auch nicht wirklich der Firma Jackson anzulasten.  (weiterlesen…)

Was ist eine Synkope?


02 Dez

Viele Musiker (gerade Hobbymusiker) machen es ziemlich oft unbewusst und wissen eigentlich nicht einmal genau, was sie gerade gemacht haben. Es hört sich einfach gut an und damit ist gut. Das mag für den Musiker in erster Linie auch egal sein. Wir sprechen von der sogenannten Synkope.

Eine Synkope ist die Verschiebung einer Betonung innerhalb eines Taktes. Das bedeutet, dass nicht etwas der Takt verändert wird, sondern lediglich der Rhythmus. Eine Synkope sorgt oft dafür, dass ein Song eine gewisse Dynamik entwickelt und den Zuhörer mit der Hüfte mitwippen lässt. Es “groovt”.

Wie entsteht also eine Synkope?

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Das Bandgefüge – und was jeder davon hat


25 Nov

Für viele Leute bedeutet in einer Band zu spielen, miteinander zu musizieren. Dabei bekommt jeder eigene Noten und einen Rhythmus, welche genau aufeinander abgestimmt sind und das finale Bild ergibt ein Lied. Doch welche Aufgabe hat jeder Musiker innerhalb der Band zu erfüllen?
Wenn jedes Element in einer Band seine genaue Aufgabe kennt, ist es ihm leichter, seine eigene Spur zu kreieren und sich im Bandgefüge einzufügen.

Insgesamt lässt sich eine Musikgruppe in drei Gruppen unterteilen: Die Rhythmusgruppe, die Melodiegruppe und die Effektgruppe. Die Bezeichnung dieser Gruppen ist eine eigene und hat nicht unbedingt fundierten Charakter. Manch ein Musikwissenschaftler vermag die Gruppen anders zu benennen oder noch weiter zu unterteilen. Für das, was ich jedoch erklären möchte, reichen diese Bezeichnung vollkommen aus. (weiterlesen…)

Dur-Tonleitern


19 Nov

Mit diesem Beitrag eröffne ich die Kategorie “Musiktheorie”. Ich möchte mit einfachen Grundlagen anfangen. Ich werde Dir also zeigen, welcher Ton welchen Namen trägt und wo er auf der Klaviatur bzw. dem Griffbrett zu finden ist. Außerdem werde ich Dir zeigen, wie eine Dur-Tonleiter aufgebaut ist (weiterlesen…)

Bass Dooley Pt. 1


19 Nov

Ich habe vor kurzem ein kleines Bass Dooley geschrieben, welches Du als Übung nachspielen kannst, wenn du möchtest. Es ist ein ziemlich melancholisches Stück und relativ kurz. Ich denke, man kann es wirklich gut als Aufwärmübung nehmen. Darin verbaut sind Arpeggios, Finger-Picking, Tapping und Hammer Ons.

Viel Spaß!  (weiterlesen…)

Dreaming Black – Perish in flames


19 Nov

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Dieses orchestrale Stück ist ebenfalls instrumental. Ich habe es vor kurzem für das “Ahaus in Flames”-Fest als Hymne, sozusagen als Opener, komponiert und aufgenommen.


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