Der Wind pfeift hier oben ganz schön stark und kündigt ein Gewitter an. Ein Gewitter, welches sich mit großem Getöse entfaltet und alles mit einem heftigen Regenguss, dessen Tropfen sich auf der Haut wie Nadelstiche anfühlen werden, hinfort spült, was nicht mehr gebraucht wird.
So, wie mich.
Ich wiederhole meinen Blick über die Schulter bestimmt schon zum hundertsten Mal und sehe immer noch keine Veränderung. Hinter meinem Rücken geht es immer noch zwanzig Stockwerke bergab. Ob meine Eltern sich erschrecken würden, wenn ich plötzlich am Fenster vorbei sauste und zum Abschied noch einmal winkte? Ein Freund von mir scherzte einmal: „Weißt du was Glück ist? Wenn du von einem Hochhaus fällst und unterwegs mit dem Auge an einem Nagel hängen bleibst. Und weißt du, was Pech ist? Wenn der Nagel schon besetzt ist!“
Hoffentlich passiert das nicht! Das würde meinem Vorhaben nicht gerade zuträglich kommen. Ich meine, wenn ich gemäß des Scherzes Glück hätte. Aber so wie dieser Tag heute verlaufen ist, werde ich wohl immer noch kein Glück haben. Um diese Sache brauche ich mich also nicht zu sorgen.
Der Tag hat begonnen, wie schlechte Tage nun mal so beginnen: Ich habe verschlafen. (weiterlesen…)





